Kreativ sein ist anstrengend

Lifestyle

By Julia / 17.10.2017 /

Man sagt oft, dass kontinuierliche Blogs am erfolgreichsten sind. Dabei ist ein Richtwert von Minimum einem Blogbeitrag in der Woche angegeben. Natürlich. Ich gebe zu, ich schaue öfter auf die Blogs, die immer ein bis mehrere Beiträge pro Woche posten können. Ich freue mich immer über neue Outfit Ideen oder leckere neue Rezepte. Diese Regelmäßigkeit einzuhalten, ist jedoch schwieriger als man zunächst annimmt.

Es ist immer so eine Sache mit dem kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen Content. Manchmal sitze ich vor meinem weißen Word Dokument und mir fällt einfach nichts ein. Mein Kopf fühlt sich leer an. Alles, was mir noch vor ein paar Minuten im Kopf schwirrte, ist nicht mehr da. Ich erreiche es auf jeden Fall nicht mehr. Ich sitze also vor dem berühmt, berüchtigten weißen Blatt und werde nervös. Mist, vor einer Woche kam der letzte Beitrag. Ich muss, ja muss jetzt eine Idee haben und diese möglichst schnell umsetzen. Schnell. Dabei muss der Beitrag auch noch qualitativ hochwertig werden. Manchmal hat man auch einfach etwas anderes tun. Studium, Haushalt und Familie wollen auch meine Aufmerksamkeit. Ich sitze immer noch vor einem weißen Blatt. Schreibe ein paar Notizen auf. Das Outfit ist schon fertig. Der Text fehlt noch. Mein Kopf fühlt sich immer noch leer an. Ein großes, schwarzes Loch hat all meine Ideen verschluckt. Mist. Die Zeit rennt. Jetzt muss ich doch endlich mal ein paar Dinge aufschreiben.

Heul nicht rum, mach einfach!

Genau, das sagt mir mein Freund immer: „Julia, Mensch du heulst jetzt seit einer Stunde rum, anstatt dich mal für ein paar Minuten zu konzentrieren.“ In dem Moment werde ich noch schlecht gelaunter und motze ihn meistens an. Im Nachhinein hat er eigentlich recht. Ich verschwende so viel Zeit damit, mich über meine Probleme auszukotzen und rumzuheulen. In der Zeit, wie ich meiner Mutter und meiner besten Freundin von meinem Problem erzählt habe, hätte ich mich auch einfach ransetzen können… und das Problem lösen können. Geht es euch auch manchmal so?

Kreativ sein ist anstrengend.

Für meinen Blog müsste ich eigentlich jeden Tag neue Ideen spucken. Ich müsste eine lange Liste zuhause liegen haben. Ideen für neue Outfits, für Themen die ich ansprechen möchte. Tja, meine Liste ist genau 4 Stichpunkte lang. 4 Outfits, die ich mir für die nächsten Shootings überlegt habe. Das wars. Mehr Ideen habe ich aktuell nicht. Klar, ich könnte euch erzählen, wie wichtig es ist, dass man im Herbst auf sein Immunsystem achtet. Aber interessiert euch das? ich könnte euch auch ein leckeres Rezept für ein warmes Herbstgetränk zeigen. Wollt ihr das überhaupt? Das wichtigste war mir immer, dass ihr euch einen Mehrwert aus meinen Beiträgen ziehen könnt. Ich möchte euch nicht mit irgendwelchen Tipps und Tricks überschütten, die euch eh nicht interessieren. Mir war immer wichtig, dass meine Beiträge einen Sinn haben. Ich möchte euch coole Teile zeigen, neue Trends präsentieren. Outfits zeigen, die ihr ganz problemlos im Alltag nachstylen könnt. Das macht meiner Meinung nach einen guten Blog aus. Die Authentizität. Manchmal ärgere ich mich. Ich habe schon ein neues Outfit rausgelegt. Jetzt brauche ich nur noch gutes Wetter, Zeit und den Fotografen. Alle drei Punkte unter einen Hut zu bekommen, ist im Alltag schwerer als gedacht. Man.

Zurück zum eigentlichen Thema: das Outfit

Genau, das Outfit. Diesmal wählte ich einen eher lässigen, gemütlichen Look. Einen Look für jeden Tag. Im Herbst trage ich sehr gerne Sweater, die ich zu einer coolen Jeans und einem schicken Schuh kombinieren kann. Genau so habe ich auch dieses Outfit aufgebaut. Der Hingucker ist definitiv der Sweater. Durch die Volants sieht er mädchenhaft und verspielt aus. Das Senfgelb passt finde ich, richtig gut zum Herbst. Ich assoziiere mit einem dunklen Gelb immer dem Herbst. Senfgelb passt meiner Meinung nach wirklich gut zu schwarz. Ich weiß nicht genau, wieso mich diese Kombination so reizt, vielleicht wegen der Einfachheit. Als ich den Pullover zu der klassischen, blauen Jeanshose kombinierte, wirkte das Senfgelb nicht so stark und so mächtig, wie mit der schwarzen Hose.

Den Sweater bestellte ich mir extra in L, damit er schön oversize sitzt. Oversize Pullover trage ich generell am liebsten. Ich fühle mich darin so geborgen. Außerdem sehen oversize geschnittene Sweater gleich viel casualer aus. Weil es ja ein Herbst Look sein sollte, holte ich nach einer langen Sommerpause endlich mal wieder meine Boots heraus. Hach, meine Bronx Boots. Ich kann sie euch nur empfehlen. Sie werten durch die schönen Applikationen und den drei Schlaufen jedes Outfit auf.

Shop the Look

Sweater

von Mango

About Julia

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Was passt besser zusammen als Yin und Yang? Richtig. Julia und Kaffee. Mitte 2016 gründete Julia ihren Blog About Julia. Mit ihrer Kamera in der einen und mit ihrem Laptop in der anderen Hand stürzte sich Julia in das neue Abenteuer. Auf About Julia dreht sich alles um Fashion und Lifestyle Themen. Neben ihrem Blog studiert Julia Modejournalismus.

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