Warum mein Blog ohne Instagram erfolgreicher ist

Lifestyle

By Julia / 22.04.2018 /

Wie ich euch ja hier schon vor einigen Wochen berichtet habe, habe ich meinen Instagram Account gelöscht. Einmal weil ich mir diesen Stress nicht mehr machen wollte und weil ich dem Druck dahinter nicht mehr standhalten konnte. Ich fand es schade, dass ich nur noch auf Instagram hing und mir keine Zeit mehr wirklich für meinem Blog nahm. Das wollte ich ändern. Mein Fokus war ja schon von Anfang an mein Blog und eben nicht, Influencer auf Instagram zu werden. Wenn man 24/7 Zeit hat, ist es wohl möglich, beide Kanäle zu bespielen. Wenn man jedoch so wie ich, nur begrenzt Zeit hat, funktioniert das vorne und hinten einfach nicht. 

 

Fokus setzen

Ich überlegte lange auch mit meinem Freund, was ich wegen meinem Instragram Account machen könnte. Schließlich entschied ich mich, meinen Account zu löschen. Und dann war er weg. Ich fühlte mich so befreit, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es war einfach nur befreiend. Ich hatte auf einmal wieder Zeit. Zeit für mich. Außerdem konnte ich mir mit meiner neu gewonnenen Zeit einen Plan, eine Strategie für meinen Blog erarbeiten. In dieser Zeit suchte ich nach Inspirationen, arbeitete an meiner Bildsprache und besonders an meinen Texten. Außerdem nehme ich mir nun auch viel Zeit für Pinterest. Pinterest habe ich erst vor einigen Monaten für mich entdeckt. Es ist ein tolles Tool, um nochmal mehr Leute zu erreichen. Genauso wie Facebook. Pinterest hat gegen Instagram einen entscheidenen Vorteil: Man kann bei Pinterest mal eben zwischen durch Pins pinnen und sich inspirieren lassen und man muss nicht jeden Tag dieses Tool bespielen. Wenn ich also mal keine Lust habe, habe ich nun mal keine Lust. Dann bin ich mal nicht online. Instagram macht abhängig. Da kann man leider nicht mal eben schauen, was es so neues gibt. Man wird von einer Flut überrollt, die man erstmal abarbeiten muss. Ja, abarbeiten. Besonders wichtig war mir jedoch, dass ich wieder mehr Zeit für meinen Blog habe.

 

Ich glaube genau so sollte es auch sein: Fokus setzen. Was ist mir besonders wichtig? Wichtig ist mir, meinen Blog weiter nach vorn zu bringen. Heute plane ich Outfits, schreibe an meinen Texten, arbeite an meiner Bildsprache, wenn ich Zeit habe, an meinem Blog zu arbeiten. Früher habe ich diese freien Minuten immer für Instagram geopfert. Irgendwann fühlte ich, dass ich immer nur noch auf der Stelle trat. Es ging nicht so richtig weiter. Ich machte nicht die Fortschritte, die ich mir wünschte. Innerlich wusste ich es: Instagram bremst mich aus. 

 

Nach den letzten Wochen kann ich wohl sagen, dass ich für mich das Richtige getan habe. Es war richtig, meinen Account zu deaktivieren. Seitdem bin ich viel produktiver und ich fühle mich wieder freier. Mit Instagram hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich diese schweren Steine auf meinen Schultern kaum tragen kann. Jetzt mache ich das, worauf ich Lust habe. Es gibt Tage, da hänge ich Stundenlang vor meinem Pinterest Profil und pinne und pinne und ach ja, pinne. Es gibt aber auch Tage, an denen ich einfach zu nichts komme. Dann pinne ich halt eben nicht. Es läuft mir ja nicht weg. 

 

Es wäre gelogen, wenn ich Instagram nicht manchmal vermissen würde. Natürlich ist an Instagram ja auch nicht alles schlecht. Nichtsdestotrotz möchte ich mir diesen Stress einfach nicht mehr machen und mich auf meinen Blog und mein Studium konzentrieren. Das ist mir wichtig. Darauf kommt es an. Nicht auf die Zahl meiner Likes.

About Julia

About Julia

Was passt besser zusammen als Yin und Yang? Richtig. Julia und Kaffee. Mitte 2016 gründete Julia ihren Blog About Julia. Mit ihrer Kamera in der einen und mit ihrem Laptop in der anderen Hand stürzte sich Julia in das neue Abenteuer. Auf About Julia dreht sich alles um Fashion und Lifestyle Themen. Neben ihrem Blog studiert Julia Modejournalismus.

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Linni

04 / 22 / 2018

Hallo Julia, ich finde es mutig von dir diesen Schritt zu wagen. Zwar ist es schon heftig, dass man oder besser gesagt ich es so sehe, aber ich, dass vielen der Mut fehlt, ihren Account zu löschen, weil man dann vielleicht was verpassen könnte oder ähnliches. Auf jeden Fall kann ich es gut nachvollziehen. Der Blog nimmt schon sehr viel Zeit in Anspruch und dann auch noch Instagram? Dann hat man schon fast keine Zeit mehr für sich! Liebst Linni www.linnisleben.de

Julia

04 / 23 / 2018

Hallo liebe Linni,

ja du hast die ganze Problematik mit Instagram nochmal schön auf den Punkt gebracht. Leider ist Instagram in der Bloggerwelt so wichtig geworden... es ist ein separater Kanal, der nicht mehr nur ergänzend zum Blog ist ... 

Liebe Grüße

Julia

Jana Kalea

04 / 22 / 2018

Ich habe ja schon "damals" gesagt, dass ich dich total verstehen kann. Instagram ist auch für mich nur einer der Social Media Kanäle. Im Fokus steht (eigentlich) mein Blog. Gerade wenn man mit dem Bloggen auch Geld verdienen möchte (oder "muss") ist man irgendwie darauf angewiesen. Ich finde aber auch: Mit kreativ sein hat das nur noch wenig zu tun. Richtig gut texten, fotografieren etc. sind dagegen Sachen, die dich wirklich weiter bringen. Und wer weiß, wie lange es Instagram überhaupt noch gibt! Liebe Grüße Jana

Julia

04 / 23 / 2018

Hallo liebe Jana, 

du hast absolut recht, darauf kommt es an und nicht auf die Followerzahl etc. .... 

Ganz liebe Grüße

Julia 

Liebe was ist

04 / 22 / 2018

ein wirklich interessanter Gedanke meine Liebe! ich kann es durchaus nachvollziehen, dass du es so siehst ... ich finde auch, dass die Beträge am Blog eben nachhaltig und für die Dauer gamcht sind, aber Instagram ist einfach eine so schnelllebige Plattform, der es an "inhalt" fehlt - wenn du verstehst was ich meine :) dennoch muss ich zugeben, dass ich IG nicht mehr missen möchte - ich hole mir so gerne Inspiration dort! liebste Grüße auch, Tina von liebewasist.com Liebe was ist auf Instagram

Julia

04 / 26 / 2018

Hallo liebe Tina,

ich hole mir meine Inspirationen jetzt über Pinterest. Klar, vermisse ich Instagram auch manchmal. Es ist nun mal auch einfach ein tolles Tool, die Idee war ja nicht schlecht. ich mochte die Entwicklung einfach nicht.

Liebe Grüße

Julia

Anne

04 / 22 / 2018

Ich versteh dich und trotzdem, denke ich, dass es zu kurzsichtig gedacht ist. Instagram ist das, was man selbst drauß macht und wie man es sieht. Auch Pinterest könnte letztendlich ähnlich wie Instagram, dir Zeit rauben und du könntest dich damit selbst unter Druck setzen. Nicht die Tools sind Schuld, sondern unsere Sichtweise und unser Umgang mit Ihnen. Das gilt auch für unseren Blog. Auch hier könnten Likes, die Anzahl der Kommentare und die Reichweite uns unter Druck setzen. Geh alles etwas entspannter und ohne Leistungsdruck an. Dann macht es viel mehr Freude und du hast wieder Zeit für andere Dinge.

Julia

04 / 26 / 2018

Hallo liebe Anne,

vielen Dank für die ehrliche Nachricht. Ich danke dir für deine Sichtweise. Ja, der liebe Leistungsdruck macht mir manchmal das Leben schwer :)

Liebe Grüße

Julia

Ramona

04 / 22 / 2018

Hey meine Liebe, toller Beitrag und ich kann dich super verstehen.... Ich bin gerade auch am überlegen ob ich zu Insta bye bye sagen soll.... Einfach die Tatsache, dass du ewig hinterher hingst.... Und du als Neuling kaum mehr eine Chance hast hoch zu kommen.... Liebe Grüße Ramona

Julia

04 / 26 / 2018

Hallo liebe Ramona,

ja das ist leider das Problem an der Sache. Ich habe auch zu "spät" angefangen. Man hinkt hinterher und ist immer nur entmutigt...

Ganz liebe Grüße 

Julia

Sarah

04 / 23 / 2018

Liebe Julia, ich vermiss dich immer noch auf Instagram :) Aber ich kann dich verstehen! Irgendwie geht es mir ständig so und wenn wir mal ehrlich sind: Instagram nervt ja auch einfach echt ab. Diese ständigen Änderungen und dann das folgen und wieder entfolgen... eigentlich spricht alles gegen diese Plattform, aber ich kann noch nicht die Lösch - Taste drücken ;-) Mach weiter so und tue das, was dir gut tut :-) Ich denke, da hast du ja echt deinen Weg gefunden! Liebste Grüße, Sarah www.vintage-diary.com

Julia

04 / 29 / 2018

Hallo liebe Sarah,

ach danke danke danke für diese nette Nachricht. Ich musste gerade ein wenig grinsen, als ich das hier las. Ich dachte auch lange so. Es gibt so viele Dinge, die gegen dieses Medium sprechen. Trotzdem machen wir uns alle verrückt deswegen.

Liebe Grüße

Julia

CHRISTINA KEY

04 / 23 / 2018

Wow, finde ich eine mutige und richtig gute Entscheidung! Ich bin auch schon mega lange von Instagram genervt & meine Plattform war es nur am Anfang, als man noch authentische Bilder gepostet hat & das Leben gezeigt hat, wie es wirklich ist. Ich kann Dir sehr gut verstehen und finde es großartig, dass Du diese Entscheidung getroffen hast! Pinterest finde ich auch mega! Dort gibt es super Fotos und ich finde diese Plattform einfach besser. Man verschwendet seine Zeit nicht mit ihr, so wie bei Instagram. Hut ab und eine schönen Wochenstart wünsche ich Dir! :) XX, www.ChristinaKey.com

Julia

04 / 29 / 2018

Hallo liebe Christina,

vor einigen Jahren, als Instagram nur eine "App" war, war sie genau das richtige für mich. Ich konnte mich dort richtig austoben. Dort konnte man Bilder hochladen, die nicht so perfekt waren, aber eben echt. Heute geht das leider nicht mehr. Sehr schade eigentlich...

Danke für das Kompliment!

Liebe Grüße

Julia

Laura

04 / 23 / 2018

Liebe Julia, du sprichst so viel Wahres in diesem Beitrag aus. Instagram ist Stress und extrem zeitaufwendig. Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass mein Blog dadurch wirklich zu kurz kommt. Los lassen kann ich allerdings noch nicht. Mal sehen wie sich das in nächster Zeit entwickelt. Ich finde es auf jeden Fall sehr mutig von dir diesen Schritt zu machen. Liebe Grüße Laura von www.beautysire.de

Julia

04 / 29 / 2018

Hallo liebe Laura,

mach dich bitte nicht verrückt deswegen! Instagram ist immer noch eine "App". Ich habe das auch zu lange mitgemacht...

Liebe Grüße

Julia

Sigrid Braun

04 / 23 / 2018

Ich kann das sehr gut verstehen, war auch schon mal soweit und habe mich gelöscht. Leider habe ich nicht durchgehalten und mich wieder angemeldet, aber ich lass mich nicht reintreiben und bin on wenn ich Lust habe. Liebe Grße Sigrid

Julia

04 / 29 / 2018

Hallo liebe Sigrid,

das ist gut, dass du dich ja nicht von beeinflussen lässt. Danke für deine Nachricht!

Liebe Grüße

Julia

Verena

04 / 25 / 2018

Liebe Julia, Respekt für diesen Schritt. Auf sein Bauchgefühl zu vertrauen erfordert oft viel Mut. Aber da du dich so belastet fühltest und jetzt befreit bist, war das für dich definitiv richtig. Instagram kostet extrem viel Zeit. Am meisten nervt mich die erforderliche, ständige Präsenz und Altivität. Wer dort erfolgreich sein und wachsen will muss im Grunde 24/7 aktiv sein, mehrere Bilder pro Tag posten und vor allem Stories drehen. Wer das nicht hauptberuflich machen kann hat im Grunde kaum Chancen. Ich wünschte mir oft mehr Zeit für diese App aber eben auch, dass die Tage an denen ich mal nichts mache, mir nicht gleich wieder die Reichweite zerschießen. Trotzdem bleibt Instagram meine Liebste Social App, in der ich gut vernetzt bin und die mir täglich viel Inspiration liefert. Da ich meinen Zuverdienst hauptsächlich durch Instagram bestreite und mir mein Profil über 4 Jahre aufgebaut habe, könnte ich es niemals einfach so löschen. Mein Fokus liegt auf dem Blog, aber Instagram ermöglicht mir dessen Finanzierung und beschafft mir neben Pinterest die meisten Leser. LG Verena www.my-philocaly.com/how-to-create-a-life-you-love/

Julia

04 / 29 / 2018

Hallo liebe Verena,

deine Sicht kann ich natürlich absolut verstehen. Die meisten Anfragen kamen vor einigen Monaten auch nur wegen meinem Instagram Account und niemand hat sich für meinen Blog interessiert, was mich persönlich sehr genervt hat. Wäre diese Problematik mit der kontinuierlichen Aktivität nicht so, wäre es auch meine liebste App...

Liebe Grüße

Julia

Heloise

04 / 26 / 2018

Eine gute EInstellung! Aus den gleichen Gründen habe ich einfach nie mit Instagram begonnen. Zwar habe ich einen Account und folge ein paar Bloggern und Designern, aber ich gucke da nur alle paar Wochen rein =) Love, Héloise www.omnia-est-vanitas.blogspot.de

Julia

04 / 29 / 2018

Hallo liebe Héloise,

ist wahrscheinlich das beste! :)

Liebe Grüße

Julia